BAMBERG 30 Spezialisten für Informationstechnologie und 41 Mitarbeiter aus dem Bereich Geschäftskunden VSD sollten im
Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen bei der Telekom in Bamberg künftig in Regensburg und Nürnberg arbeiten.
Dagegen haben sich neben etlichen Kommunalpolitikern und der Kommunikationsgewerkschaft DPVKOM auch Erzbischof Ludwig Schick bei der
Unternehmensführung ausgesprochen (das OT berichtete). Teilweise mit Erfolg.
Laut einem dem Obermain-Tagblatt vorliegendem Aufsichtsratbeschluss wurde die Verlagerung der Bamberger IT-Spezialisten nun verworfen, sie werden
weiterhin in der Welterbestadt tätig sein können. Grund hierfür ist die Zusammenführung von konzerninternen IT-Einheiten in
der T-System. Zum 1. Juli 2012 soll dafür der neue Organisationsbereich Deutsche Telekom IT innerhalb der T-System eingerichtet
werden.
Ursprünglich war eine bundesweite Neuausrichtung der Standortstrukturen des Telekommunikations-Unternehmens geplant. Demnach sollten 41
Mitarbeiter aus dem Bereich :Geschäftskunden VSD von Bamberg in das Vertriebs- und Servicezentrum nach Nürnberg zur Arbeit
fahren und 30 IT-Spezialisten nach Regensburg. Dies hätte für die Mitarbeiter bedeutet, tÄglich bis zu 340 Kilometer zum
Arbeitsplatz pendeln zu müssen oder sich ein Zimmer am neuen Arbeitsplatz zu nehmen.
Trotz dieser guten Nachricht für die IT-Spezialisten zur Weihnachtszeit: Die 41 Mitarbeiter aus dem Bereich Geschäftskunden
VSD müssen künftig nach Nürnberg zur Arbeit fahren. -lom-