Für die Tarifbeschäftigten bei der Deutschen Post wurde ein neues Modell zur Altersteilzeit beschlossen. Dies soll älteren
Mitarbeitern bei flexibler Einsatzzeit eine aktive Teilnahme am Arbeitsleben bis zum gesetzlichen Rentenalter ermöglichen. Durch diesen
Generationenvertrag soll nachhaltig die Sicherung des Briefgeschäfts ermöglicht werden.
Dadurch soll es möglich sein ältere Kollegen und Kolleginnen für das Unternehmen zu erhalten, aber auch gleichzeitig für
junge Menschen die Möglichkeit auf Beschäftigung zu schaffen. Frank Appel (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post) kündigte
für 2012 an 1.000 Auszubildende zu übernehmen und für 1.500 befristeten Beschäftigten entsprechende Angebote auf unbefristete
Beschäftigung zu unterbreiten.
Weiterhin kam es zu einer Einigung beim Kündigungsschutz. Dieser wird bis 2015 fortgesetzt. Jedoch wurden die Einstiegslöhne um vier
Prozent reduziert. Somit verdient ein neu eingestellter Briefträger künftig 10,70 Euro pro Stunde anstatt wie bisher 11,13 Euro.
Appel betonte, dass dies ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Stabilisierung des Betriebsergebnisses bei einer Milliarde Euro ist und somit
zusätzlichen Spielraum ermöglicht wird, um auf künftige Entwicklungen in einem schrumpfenden Briefmarkt reagieren zu können.
Über den Entgelttarifvertrag, welcher zum Ende diesen Jahres ausläuft, wird ab Anfang 2012 separat verhandelt.
Zur Zeit werden die neuen Tarifverträge u.a. auch zur Umstellung des Urlaubsjahrs von Jan - Dez, statt bisher Apr - Mrz, bei der Deutschen
Post umgesetzt. Sobald uns umfangreiche Details zu den einzelnen Tarifverträgen vorliegen, wird die DPVKOM diese abschließend
bewerten und Sie darüber informieren.